Erfolge im Bereich Wasser & Kanal

Bereits seit den Anfangszeiten der UBR machen wir uns in diesem Bereich stark für die Bürger Rotenburgs. Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Erfolge, die wir seitdem erzielen konnten.

  • 1992 – 1994
    Verhinderung des Ausverkaufs der Stadtwerke
    Niedrigere Gebühren statt hoher Unternehmensgewinne
  • 1995
    Rückwirkende Senkung der überhöhten Gebührenanhebung aus dem Jahr 1994
  • 1996
    Verselbständigung der Stadtwerke & dadurch Senkung der Personalkosten
  • 2000
    Getrennte Berechnung von Schmutz- & Niederschlagswasser, was zur Gebührensenkung für die meisten Familien geführt hat
  • 2013
    Aus Anlass des Rettungsschirms mussten die Stadtwerke auch mit Auszahlung einer angemessenen Kapitalverzinsung die Stadt unterstützen.

    Rede in der Stadtverordnetenversammlung zum Rettungsschirm (29.11.2012)

    Im Jahr 2012 waren kreisweit beim Vergleich einer Musterfamilie (3 Personen, 100 cbm Wasser und Kanal, 150 qm versiegelte Fläche) von 20 Kommunen 17 teurer als Rotenbug. Nach den Gebührenänderungen 2014 und 2015 fielen wir auf Platz 6 zurück. Andere müssen aber auch noch anpassen. Wie recht wir hatten, als wir 1992/1993 den Verkauf der Stadtwerke erfolgreich verhinderten, sagen uns die Zahlen in den Gemeinden des WAZV (Wasser- und Abwasserzweckverband mit der EON). Während die Musterfamilie in Rotenburg 2015 631,10 € zahlte und 2013 596,97 €, mussten die Bürger in Cornberg, Hohenroda und Nentershausen (WAZV) für die gleiche Leistung 1035,52 € aufbringen. Wildeck liegt als Spitzenreiter bei 1042,40 €.

Wir wussten vor 22 Jahren schon, dass man das Lebensmittel Wasser nicht den Spekulanten des freien Marktes überlassen darf. Unser Fraktionsvorsitzender Grünewald hat schon damals dem Stadtparlament vorgerechnet, das die EAM mit ihren Preisen im Vergleich zu den Gebühren der Stadtwerke allein beim Wasser etwa 900 000 DM Gewinn aus Rotenburg abgeschöpft hätte, ohne auch nur 1 DM in das Leitungsnetz investiert zu haben. Damit konnten wir die SPD überzeugen, mit uns den vom Bürgermeister Gleim vorgeschlagenen Verkauf der Wasserwerke abzulehnen. Die Preise der EAM hätten nämlich für Rotenburg drastische Gebührenerhöhungen bedeutet.