Einblick in die Geschichte der UBR

Keimzelle der UBR war eine Interessengemeinschaft gegen Gebührenbescheide (Wasser, Kanal, Müll), die sich 1991 gründete. Da der damalige Bürgermeister  nicht verhandlungsbereit war, musste geklagt werden. Die Musterprozesse gegen die fehlerhaften Gebührenbescheide der Stadt Rotenburg führte der gewählte Sprecher der Interessengemeinschaft, der jetzige 1. Vorsitzende der UBR Hartmut Grünewald. Die Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Kassel wurden sämtlich gewonnen.

Landgrafenschloss, Rathaus und Weihnachtsmarktpyramide

Im Mai 1992 gründeten wir die BfR (Bürger für Rotenburg) und nahmen an der Kommunalwahl 1993 teil. Spitzenkandidat war wieder Hartmut Grünewald. Wir erhielten 13,6 % und zogen mit 5 Stadtverordneten in die Rotenburger Stadtverordnetenversammlung ein. In den folgenden Jahren kämpften wir erfolgreich für mehr Gebührengerechtigkeit, verhinderten den Ausverkauf der Stadtwerke und konnten auch Weichen für die Zukunft stellen, um Kosten zu sparen.

Neugründung der UBR

Bei der Kommunalwahl 1997 erhielten wir noch über 11% der Stimmen und 4 Sitze im Stadtparlament. Der Neuling auf der politischen Bühne Rotenburgs hatte sich etabliert. Aus gegebener Veranlassung verließen im November 1997 die gesamte Fraktion, fast alle Vorstandsmitglieder (8 von 9) und etwa 50% der Mitglieder die BfR und gründeten am 28.11.1997 die Unabhängigen Bürger Rotenburgs (UBR).

Dieser Einschnitt konnte nicht ohne Folgen bleiben. Bei der Wahl 2001 verloren wir jedoch nur 2% der Stimmen und 1 Sitz, weniger als wir befürchteten. Da wir jedoch konsequent gute Arbeit weiterhin leisteten, erreichten wir 2006 wieder fast 11% und 4 Sitze.

An diesen Erfolg knüpften wir 2011 an und steigerten unseren Stimmenanteil auf 15,6%, was uns 6 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung einbrachte. Zwei Vertreter entsandten wir in den Magistrat.