Belange der Senioren

Seniorenbeirat und Kitabeirat gibt es schon lange. Bürgermeister Grunwald hat zusätzlich einen Familienbeirat einrichten lassen und einen ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten initiert. Auch wir haben dies begrüßt. Allerdings muss man solche Gremien und Ehrenämter nicht nur einrichten, sondern auch anhören, wenn deren Klientel betroffen ist. Nicht nur dann, wenn es für die Verwaltung gerade opportun ist.

Die UBR hat dafür gesorgt, dass der Vorschlag der Verwaltung einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt wurde, wonach auch Wahlbekanntmachungen nicht mehr in der Zeitung abgedruckt werden sollten, sondern nur noch ein Hinweis zur Nutzung des Internets.

Wir haben sowohl Vorstandsmitglieder des Seniorenbeirats als auch den Behindertenbeauftragten um eine Stellungnahme gebeten. Sie waren ausnahmslos unserer Meinung, dass es gerade für Ältere und Behinderte, die oftmals keinen Internetzugang haben, unzumutbar wäre, die Bekanntmachungen an einer Wand im Rathaus lesen zu müssen.

Wir konnten so die anderen Fraktionen, die im Ausschuss schon zugestimmt hatten, davon überzeugen, ihre Meinung zu ändern.