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BüTZ: Große Fehlplanung

Anlass war Anfang 2009 das Konjunkturprogramm des Bundes. Auf Vorschlag des Magistrats sollte zunächst die George-Hollender-Kampfbahn für 1,3 Mill. Euro topp saniert werden. Plötzlich wollte man davon 1 Mill. Euro für einen Bahnhofsanbau abzweigen, einen Saal – ohne Küche – für 250 Personen. Mittlerweile wird der Gesamtkomplex Bürger – und Touristikzentrum (BTZ) genannt.

Zu verhindern war das Bürger- und Touristikzentrum nicht mehr, denn es war 2011 schon im Bau. Wir haben es von Anfang an abgelehnt mit den Worten: „Geschenkt zu teuer!“.Die Notwendigkeit für einen solchen Saal, der anderen nur Konkurrenz macht, sahen wir auch nicht ein. Die Aussage des Bürgermeisters, der Haushalt der Stadt werde nicht belastet, weil die Finanzierung ausschließlich aus Bundesmitteln erfolge, entpuppte sich schnell als Wunschdenken. Folgekosten ignorierten die Befürworter. Bereits 6 Wochen später musste der Bürgermeister schon 190 000 € Mehrkosten aus Eigenmitteln ankündigen. Hinzu kamen noch rd. 50 000 € für die Einrichtung. Heute ist es immer noch nicht ganz fertig und verschlingt fast 1,5 Millionen €. Die jährlichen Folgekosten für Zins und Tilgung der Kredite sowie den laufenden Unterhalt vom Strombezug bis Schneeräumen werden die Stadtkasse auf Jahrzehnte zusätzlich mit über 50 000 € belasten. Der Nutzen steht dazu in keinem Verhältnis!

Zudem hat es einige Mängel wie z.B. schlechte Akustik, und zu besonderen Veranstaltun-gen muss ein anderer Fußboden verlegt werden. Wie befürchtet, wird das BüTZ von der Bevölkerung kaum angenommen, obwohl sich das Fremdenverkehrsamt/Touristbüro redlich bemüht.

 
    KOMMENTAR 1
  1. Administrator

    Dieser Artikel wurde am Montag, den 01.04.2013 um 10:44 Uhr überarbeitet. Hinweise zu Aktualisierungen finden Sie stets hier in den Kommentaren.

  2. KOMMENTAR 2
  3. ubr-admin

    Dieser Artikel wurde am Sonntag, den 25.10.2015 um 10:59 Uhr überarbeitet. Hinweise zu Aktualisierungen finden Sie stets hier in den Kommentaren.

 

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